Clemens Baader stellt hohe Ansprüche, wenn es um sein Geschäft geht. Kochen hat für ihn nichts mit Fun-Gesellschaft und Tollerei zu tun, sondern ist in erster Linie ein achtbares und solides Handwerk. Dabei urteilt er hart: „50 Prozent der Köche kochen gut, 10 Prozent ganz gut; aber nur die Hälfte davon hat einen ausgebildeten Gaumen, der zum Abschmecken taugt.“ Dazu zählt er Steffen Leuschner. Der Mann ist in „Baaders Berghotel“ Sous-Chef. Auf Empfehlung kam er aus dem Gourmet-Mekka Baiersbronn direkt in die Küche zu Clemens Baader. Er hatte zuvor bei dem Sternekoch Jörg Sackmann gelernt. Heute ist er die rechte Hand von Küchenchef Clemens Baader.
Clemens Baader hat sich schon als junger Kerl seine Sporen als Sternekoch verdient. Als alter Hase hat er noch heute ein Faible für den Nachwuchs. In seiner Küche ist das Durchschnittsalter weit unter seinem eigenen. Immer wieder hört man von Auszubildenden aus seiner Küche, die als Lehrlinge angesehene Preise verliehen bekommen. Felix Herrenknecht ist einer von ihnen. Gerade belegte er bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft einen der ersten Plätze. Er weiß, dass er dies seinem Küchenchef Clemens Baader zu verdanken hat, aber auch Steffen Leuschner. Der Sous-Chef in „Baaders Bergrestaurant“ ist seit zehn Jahren verantwortlich für die Mannschaft in Baaders Küche. Er selbst kommt aus Quedlinburg in Sachsen-Anhalt und hat in Baiersbronn bei Jörg Sackmann seine Lehre absolviert und danach auch auf den verschiedensten Posten des renommierten Restaurants gearbeitet. „Dann wurde es Zeit, dass ich mich mal in einer anderen Küche umsehe“, weiß er heute rückblickend, „doch es ist nicht einfach, gute Küchen zu finden, in denen man sich auch weiterentwickeln kann.“
Bei Clemens Baader hat er gefunden, was er suchte: „Hier habe ich zunächst viel Neues gelernt, hier konnte ich mich auch weiter entwickeln.“ Clemens Baader lacht. Er freut sich über seinen Sous-Chef: „Der Mann hat neuen Wind mitgebracht“, sagt er heute, denn schließlich ist er selbst immer und ständig auf der Suche nach neuen Kreationen.
Da hat es Clemens Baader natürlich gefallen, dass Steffen Leuschner sich neugierig auf seine Kunst und seinen Geschmack eingelassen hat und auch er erfuhr noch manch einen Kniff von dem Jungkoch. Steffen Leuschner hatte zuvor lange mit einem Japaner bei Sackmann auf dem Fischposten gearbeitet. Sushi bei Baaders ist deshalb auch immer ein bisschen Geheimrezept „made by Satuschi“, so hieß der ehemalige asiatische Kollege von Steffen Leuschner.
Er und Clemens Baader arbeiten heute Hand in Hand. „Gemeinsam kann man sich immer wieder neu motivieren, immer wieder neue Gerichte kreieren“, wissen die Köche in „Baaders Bergrestaurant“, ob Sous-Chef oder Lehrling – und die Gäste genießen die Vielfalt mit einem überzeugenden Geschmack dank ausgebildeter Gaumen.
Silencehotel, Restaurant Baader
Clemens Baader
Salemer Straße 5
88633 Heiligenberg
Tel. 07554 / 802 0
Fax 07554 / 802 100
E-Mail: clemens.baader@hotel-baader.de
www.hotel-baader.de
Vorneweg eine kunstvolle Vielfalt: Berghäppchen, der neuste Renner im „Berghotel Baader“. Da gibt es in kleinen Portiönchen viel und alles auf einmal. Für Feinschmecker ein Genuss ohne Verzicht.
Die Hauptgänge dazu sind liebevoll, detailgenau und ausführlich beschrieben. Clemens Baader versteht es, den Gästen schon bei der Lektüre seines Angebotes das Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen. Ein Beispiel: „Avocado mariniert im Limonenschmelz mit Rauchlachsblättern an Olivencremolada“. Danach vielleicht: „Atlantik-Heilbutt mit Tiefsee-Gambas im Einklang an Frühlingslauchmelange, Rieslingsschäumle und frischen hausgemachten Nudeln“.
Und danach: Nochmals Berghäppchen, jetzt die süßesten Variationen, die Baaders Gourmetküche zu bieten hat. Und wieder: In der Vielfalt liegt der Genuss!
Lage Hochoben, über dem Salemer Tal, neben dem von weitem sichtbaren Heiligenberger Schloss, liegt das Hotel und Restaurant Baader, mit Hallenbad , Sauna, Solarium gleich am Ortseingang von Heiligenberg.
Küchen-Öffnungszeiten Mittwoch bis Montag von 11.30 bis 13.30 Uhr und von 18.30 bis 21.30 Uhr
Ruhetag Dienstag
Preise tagesfrische Gerichte von 17 bis 24 Euro.
Reservierung empfohlen
Kreditkarten Visa, Master, EC-Card.
Parkplatz vor und neben dem Haus
Restaurant 70 Sitzplätze
Gartenterrasse 60 Sitzplätze romantisch, hinter dem Haus gelegen, unter einem alten Lindenbaum.
Pavillon verglast: für Tagungen von 10- 25 Personen
Auszeichnungen
17 Punkte Gault Millau
3 Hauben Gault Millau
3,5 F Feinschmecker
1 Bib Gourmand Michelin
3 Kochlöffel Schlemmeratlas
3 Bestecke Varta -Führer